(Korrigierte Version vom 13.11.201. Bei der ersten Version waren leider Bilder vertauscht bzw. falsch.)
Ressourcengetriebene Planung steht im Gegensatz zur vorgangsgetriebenen Planung. Alle Projektmanagement-Tools, die Termine berechnen, machen dies mit der in die Programme eingebauten Netzplantechnik, die aus dem Projektanfangstermin, den Vorgängen und Ihrer Dauer und den Anordnungsbeziehungen die Termine berechnet. In dieser Planung sind die Ressourcen nur Anhängsel der Vorgänge und bei Überlastung von Ressourcen geht man im Prinzip davon aus, dass man überlastete Ressourcen durch andere ersetzen kann.
In vielen Bereichen – genannt sei der Software- oder der High-Tech-Bereich – sind jedoch die Ressourcen nicht (oder nur sehr schwer) austauschbar. Und da hilft es mir gar nichts, wenn das Programm einen Vorgang dahin legt, wo er nach dem Projektablauf liegt, wenn die für diesen Vorgang unbedingt benötigte Ressource zu diesem Zeitpunkt nicht verfügbar ist. Hier müsste es im Prinzip eine Möglichkeit geben, dass das Programm den Termin dieses Vorganges so berechnet, wie er sich aus der Ressourcenverfügbarkeit ergibt. Dies nenne ich ressourcengetriebene Planung und hier hat die Netzplantechnik ein Problem. Wir wollen mal schauen, wie man in MS Project 2010 damit umgehen kann.


